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50 Jahre Türkische Migration - Ein Holzkoffer voller Hoffnung
 

Vor 50 Jahren, im Jahre 1961, kamen die ersten türkischen „Gastarbeiter“ nach Deutschland. Daher haben die Schülerinnen und Schülern der AG Lese-Café diesen Jahrestag zum Anlass genommen, eine Ausstellung zu organisieren, die es erlaubt auf 50 Jahre Zuwanderung nach Deutschland und speziell nach Gelsenkirchen zurückzublicken und nach zuzeichnen, wie aus der „Gastarbeiter“-Anwerbung eine langfristige Einwanderung wurde, die Deutschland, Gelsenkirchen und unsere GSÜ nachhaltig verändert hat.

Am Donnerstag den 17. November 2011 wurde die Ausstellung „Ein Holzkoffer voller Hoffnung – 50 Jahre Türkische Migration“ in der Schulbibliothek mit einer Veranstaltung eröffnet. Auch waren unsere Schulleiterin Frau Reinert und die türkische Vizekonsulin aus Münster Frau Tülay Bag gemeinsam mit Herrn Nizamettin Barutcu eingeladen, die zur Eröffnung der Ausstellung eine Rede hielten.

Das Organisationskomitee bestehend aus den Schülerinnen und Schüler der AG Lese Café in Kooperation mit den HSU und WP Türkischkursen haben ein informatives und lebendiges Programm vorgelegt. Nach einer kurzen Begrüßung der anwesenden Gäste wurde ein geschichtlicher Überblick über die Migration der Türken nach Deutschland gegeben. Die Essays dreier Schülerinnen über die Erfahrungen der Großeltern als Gastarbeiter in Deutschland folgten dem kurzen Migrationsfilm „Es war damals“. Anschließend wurden Gedichte zum Thema Migration vorgetragen. Der Großvater der Schülerin Meltem Dovanay aus der 10/1 erzählte dann von seinen Erinnerungen als einer der ersten Gastarbeiter in Gelsenkirchen, Den Abschluss der Eröffnungsveranstaltung bildete die Rede der Vizekonsulin Tülay Bag und die Ansprache unserer Schulleiterin Frau Reinert, woraufhin die Ausstellung feierlich eröffnet wurde.

Die Ausstellung kann gegenwärtig mit verschiedenen Originalen der Großeltern unserer türkischen Schülerinnen und Schüler aus der Zeit der Gastarbeiter wie Pässe und Koffer, sowie eine Fotoreihe, die die Geschichte der Migration widerspiegelt, besucht werden.


Text: T. Yardimci